Ausstellungen 2026

Stef Stagel - Das andere Dazwischen -

2026-02-07 - 2026-03-08

06.02.2026

07.02. bis 08.03.2026

Vernissage: 06.02.2026, 19:00 Uhr.
Begrüßung Boris Kerenski, Einführung Juliane Rogge

Finissage:   08.03.2026, 16:00 Uhr mit Katalogpräsentation

 

Neue Öffnungszeiten ab 2026!
Donnerstag bis Samstag 16 bis 18 Uhr, Sonntag 14 bis 18 Uhr
(Keine gesonderte Feiertagsregelung)

 

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Abgehoben und gelandet. Bewegt und statisch. Dunkelheit, Lichtspots, beleuchtete Bahnen. Ein sich auf den Betrachter zubewegendes Knäuel aus der Raumtiefe. Im Hintergrund ein bewegtes Bild. Stef Stagel reagiert auf die Gegebenheiten der Industriearchitektur des ehemaligen Postgebäudes, die als Räumlichkeiten des Kunstvereins Eislingen genutzt werden.

 

 

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Das Büro für verschiebbare Haltungen - Kopfarbeit

2026-04-18 - 2026-05-17

17-04-2026

18.04. bis 17.05.2026

Vernissage: 17.04.2026, 19:00 Uhr.
 

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Das »Büro für verschiebbare Haltungen« gibt es seit 2014. Innerhalb dieses Rahmens untersuchen Rüdiger Penzkofer und Rainer Schall, Methoden der inhaltlichen und formalen Zusammenarbeit, um daraus Konzepte für Ausstellungen zu entwickeln. Die unterschiedlichen Haltungen treten in Wechselwirkung und lassen Montagen der Differenz entstehen. Zur Identität des Büros gehört auch, dass der Prozess grundsätzlich offen für die Beteiligung temporärer Mitarbeiter ist. 

Im Kunstverein Eislingen wird die Ausstellung Kopfarbeit zu sehen sein. Im Zentrum stehen Arbeiten, die stellvertretend für die Büropraxis stehen. Diese werden kombiniert mit den Arbeiten der temporären Büromitarbeiter Harald Braun (Stuttgart) und Fabian Widukind Penzkofer (Berlin/Dresden). Wir erkunden dabei gemeinsam auf verschiedene Art und Weise Vorstellungen von Kopfarbeit und Kopfgeburt, von Realität und Künstlichkeit, Abwesenheit und Präsenz. 
Die Ausstellung wird so zu einem Parkour verschiedener Szenarien, deren verbindendes Element der Denkraum ist: Kopfarbeit als Kopfgeburt. Oder umgekehrt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

 

 

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40 Jahre Kunstverein Eislingen - Jubiläums-Ausstellung

2026-06-20 - 2026-07-19

19.06.2026

 

 

Im Rahmen der >> Jubiläumsausstellung - 40 Jahre Kunstverein Eislingen<<

vom 20.06. bis 19.07.2026

Kabinettausstellung zum Thema >>Innenraum - Außenraum/Räume betreten<<

 

Vernissage: 19.06.2026, 19:00 Uhr.

 

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Wir feiern und zwar unser 40-jähriges Bestehen: 1985 wurde der Kunstverein Eislingen – damals noch »Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Baudenkmalen« gegründet. Die spannende Entstehungszeit, die Vielzahl der realisierten Ausstellungen und Kataloge, die internationale Resonanz, all das lässt sich hier in wenigen Zeilen kaum umreißen, weshalb eine Jubiläumsausstellung konzipiert wurde, die 40 Jahre Kunstverein Eislingen dokumentiert.

Zu sehen sind u.a. 160 Originalplakate, fotografische Künstlerportraits von Paul Kottmann
und
Werke der aktuellen Künstlermitglieder zu dem Thema:
Innenraum – Außenraum/Räume betreten

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Helmut Aichele, Horst Alexy, Achim Bömelburg, Sibylle Burr, Maks Dannecker, Joachim Datko, Brigitte Eppingen-Haslbauer, Gabriele Glang, Arthur Goldgräbe, Lene Rose Gruner,Lisa Handl, Günter Helmel, Stefan Heuer, Hartmut Hörmann, Gisela Hoßfeld-Weber, Manfred P.Kage, Oliver Kage, Boris Kerenski, Barbara Koate, Paul Kottmann, Rainer Lauschke, Sylvia Mehlbeer, Doreen Meyer, Erika Oppelt und Steffen Moddrow, Roxana Laura Oszkiel, Peter Ritz, Heike Sauer, Simone Schäffer, Rita Schaible-Saurer, Roland Schmitt, Christiane Steiner, Doris Vogel, Elke Weccard, Scarlett Wölz

 

Zur Ausstellung bzw. zum Jubiläum erscheint eine Festschrift

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Wolfgang Gäfgen - in memoriam

2026-09-20 15:53 - 2026-11-01 15:53

19.09.2026

3 Institutionen, 2 Orte, 1 Ausstellung –
die Wolfgang Gäfgen Stiftung,
der Kunst- und Geschichtsverein Geislingen
und der Kunstverein Eislingen

Wolfgang Gäfgen >>In Memoriam<<

20.09. bis 01.11.2026

 

Doppel-Vernissage: Samstag, den 19.09.2026:

15 Uhr: Kunst- und Geschichtsverein Geislingen

Begrüßung: Domenik Gebhard & Stefan Renner, Ausstellungsleiter des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen

Grußwort: Ignazio Ceffalia, Oberbürgermeister der Stadt Geislingen

Einführung: Dr. Carolin Heel, Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin

 

19 Uhr Kunstverein Eislingen

Begrüßung: Boris Kerenski, Vorsitzender des Kunstvereins Eislingen

Grußwort: Oliver Marzian, Oberbürgermeister der Stadt Eislingen

Einführung: Prof. Dr. Michael Lüthy, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

 

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Wolfgang Gäfgen (*1936 in Hamburg, †2024 in Esslingen(am Neckar) arbeitete in den bildnerischen Ausdrucksmedien von Zeichnung, Holzdruck, Papierschnitt und Fotografie. Er lebte und arbeitete in Stuttgart und parallel von 1961–2012 in Paris. Von 1983–2002 lehrte er als Professor an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und prägte viele Künstler der nachfolgenden Generationen. Seit den 1960er-Jahren war er präsent in deutschen und französischen Galerien wie Museumsinstitutionen und international renommierten Ausstellungen wie der documenta 6 in Kassel.


Wolfgang Gäfgen wäre 2026 neunzig Jahre alt geworden
– Grund genug an diesen wichtigen Künstler und sein vielschichtiges
Gesamtwerk zu erinnern, weshalb 3 Institutionen
kooperieren – für 1 Ausstellung an 2 Orten und zwar:
die Wolfgang-Gäfgen-Stiftung, der Kunst- und Geschichtsverein
Geislingen und der Kunstverein Eislingen.

 

Die beiden Ausstellungen widmen sich jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten des Werks von Wolfgang Gäfgen, sie verzahnen und ergänzen sich und nehmen über Referenzwerke auch direkt Bezug aufeinander.

 

Kunst und Geschichtsverein Geislingen

Moltkestraße 11

Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag: 14–17 Uhr 

                          Montags geschlossen

                          Eintritt frei

Ausblick zu den Ausstellungsinhalten:

- Frühe Zeichnungen

- Schnitte

- Referenz-Drucke

Späte Fotos

 

Kunstverein Eislingen

Bahnhofstraße 12

Öffnungszeiten: Donnerstag–Samstag: 16–18 Uhr

                           Sonntag 14–18 Uhr

                          (Keine gesonderte Feiertagsregelung)

                                     Eintritt frei

 

Ausblick zu den Ausstellungsinhalten:

- Späte Zeichnungen

- (»Riesenformate«)

Referenz-Drucke

Frühe Fotos

 

Das Ausstellungsprojekt wird von der SV SparkassenVersicherung gefördert.

 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Moloko-Verlag (Magdeburg) mit zahlreichen Abbildungen und Textbeiträgen von: Domenik Gebhardt, Christian Gögger, Carolin Heel, Boris Kerenski, Julia Lutzeyer, Jörg Mandernach, Svätopluk Mikyta, Clemens Ottnad, Doris Vogel.

 

Die Finissage & Präsentation der Publikation ist am Sonntag, den 1. November und zwar um 15.00 im Kunst- und Geschichtsverein Geislingen (Moltkestraße 11) und um 17.00 im Kunstverein Eislingen (Bahnhofstraße 12)

 

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Heike Küster&Stadtlichter Presse >>1001 Wege ohne Arbeit zu leben

2026-11-21 - 2026-12-20

Vernissage: 20.11.2026 um 19 Uhr

 

 

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Der Holzschnitt fasziniert und begeistert Heike Küster
seit ihrem Studium der Illustration an der Fachhochschule
Hamburg in den 1990er-Jahren, und so bildet diese Drucktechnik
seitdem den Schwerpunkt ihres künstlerischen
Schaffens. Die Sperrigkeit des Materials Holz zwingt einerseits
zur Beschränkung auf das Wesentliche, andererseits
gibt es unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten durch
das Drucken mit mehreren Farbplatten, der verlorenen Form
oder Kombinationen aus beidem. So entstehen seit über
30 Jahren zahlreiche Illustrationen und Buchcovermotive,
viele davon auch als eigenständige Werke lesbar. Ebenso
versucht Heike Küster in diversen freien Arbeiten ihre Sicht
auf die Welt humorvoll, ironisch, manchmal auch sarkastisch
zum Ausdruck zu bringen und lässt ihrer Freude
an komischen, skurrilen Bilderwelten freien Lauf.
Die Stadtlichter Presse entstand 1996 aus dem Interesse
an den Werken der US-amerikanischen Beat Generation.
Nach wie vor bilden diese Autoren den Kern des Verlagsprogramms,
aber schon bald nach der Gründung wurde
das Spektrum erweitert um etliche Titel verschiedenster
Genres, meist weitab des Mainstreams gelegen und vielleicht
gerade deshalb von besonderem Reiz für den Verleger
Ralf Zühlke. Sein Verlag soll den Außenseitern, deren Schreiben
trotz offenkundiger Relevanz andernorts keine Würdigung
erfährt, eine Heimstatt sein. Bei der Herausgabe gilt die
Sorgfalt nicht nur den Texten, sondern der Gesamtgestaltung
der Bücher. Und da war es ein ganz besonderes Glück, als
sich 2007 auf der Mainzer Minipressenmesse die Wege
von Illustratorin und Verleger kreuzten. Seitdem entstanden
zahlreiche gemeinsame Projekte (von denen das erste dieser
Ausstellung den Titel lieh) und viele Stadtlichter wären ohne
die kreative Beteiligung von Heike Küster nicht vorstellbar.

 

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Heike Küster &Stadtlichter Presse >>Verlagsvorstellung & Lesung

Verlagsvorstellung & Lesung

15.15 Uhr: Verlegergespräch mit Ralf Zühlke (Stadtlichter Presse)
16.00 Uhr: Pause mit Punsch & Glühwein
16.30 Uhr: Lesung mit Marco Kerler

Moderation & Gespräche: Boris Kerenski

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Die Stadtlichter Presse gibt es seit 1996. Zumindest fällt der Entschluss, Bücher
zu verlegen, in dieses Jahr: Aus der recht erfolglosen Suche von Ralf Zühlke –
damals noch Nur-Leser – nach deutschsprachigen Ausgaben von Büchern der US-amerikanischen Beat Generation folgte der Entschluss, sich selbst der Veröffentlichung dieser Werke anzunehmen. Der Verlagsname war angesichts der Vorliebe des Verlegers für die Literatur der Beat Generation und seines Respekts vor dem entscheidenden Förderer
derselben schnell gefunden – eine Hommage an Lawrence Ferlinghettis City Lights Publishers.


Nach allen denkbaren Mühen, die man als Kleinstverleger bei seiner ersten Publikation nur durchlaufen kann, lag im Frühling 1999 endlich der Gedichtband »Riprap« von Gary
Snyder als zweisprachiger Handpressendruck vor. 2001 wurde die Paperback-Reihe »Heartbeats – Die Bibliothek der Beat Generation« mit Lawrence Ferlinghettis »A Coney Island of the Mind« eröffnet. Bisher sind in dieser Reihe 40 Bände verschiedener Dichter der Beat Generation bzw. aus deren Umfeld erschienen, die nicht nur Einblick in die Werke bekannter Autoren wie z.B. Kerouac, Ginsberg und Burroughs bieten, sondern auch die Möglichkeit eröffnen, hierzulande bislang unbekannten Dichtern – und damit die volle Breite jener Bewegung – kennenzulernen.

Doch stand von Anfang an fest, dass das Programm sich nicht ausschließlich auf die Beat Generation beschränken würde, sondern dass der Verlag auch allen anderen Autoren
einen Platz bieten wollte – ohne Beschränkung auf Genre oder Herkunft – die hierzulande nicht die gebührende Aufmerksamkeit finden und die dem Verleger am Herzen liegen.
Gedichtbände und Prosa verschiedenster Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Finnland, Großbritannien und vielen anderen Ländern sind seither
erschienen, unter anderem von Wolfgang Berends, Judith Pouget, Hugh Lauder, István Géher, Caroline Hartge, Lars Huldén und Esther Mohnweg.


Bei der Verwirklichung des Verlagsprogrammes geht es darum, Literatur, die dem Verleger und seinen Mitstreitern wichtig ist, anderen Lesern verfügbar zu machen. Trotz der
vielfältigen Unterstützung und gegenseitigen Hilfeleistung von Kollegen bedeutet jedes neue Buch einen großen finanziellen Aufwand. Oft dauert es Jahre, die für die Herstellung
notwendigen Kosten einzuspielen. Doch davon bleibt die Lust an der Literatur und am Büchermachen unbeeinträchtigt.



Marco Kerler
*1985 in Ulm, wo er bis heute lebt, arbeitet und wirkt.
Seit seinem Buchdebüt im Jahr 2007 veröffentlicht Kerler als Autor und Herausgeber
regelmäßig neue Werke. Mit der make-up presse publiziert er seit 2021 handgesetzte Lyrikbände in Kleinstauflage. Gelegentlich trifft man Marco an öffentlichen Plätzen, wo er unter dem Motto »Gedicht für Dich« auf seiner Reiseschreibmaschine Lyrik für Passanten verfasst.


Publikationen (Auswahl):
2021 Eins bis Zwanzig – make-up presse
2022 Unendlichkeit (mit Dakini Böhmer) – Rodneys Undergroundpress
2022 Gewesen – Corvinuspresse
2024 zwölf – Haikukalender
2025 Bernsteinliebe – VERLAG DER NEUN REICHE
2025 Briefmeere – edition dreiklein


Als Herausgeber:
2019 Flugschrift – Gedichte gegen Rassismus
2021 Mixtape – Seite A & B (mit Christoph Kleinhubbert)

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