Ausstellungen

African Adventure – Künstlerische Positionen aus und über Afrika

2022-06-25 - 2022-07-24

Eröffnung: Freitag, 24.06., 19 Uhr

African Adventure – Künstlerische Positionen aus und über Afrika

Die Ausstellung mit vorwiegend südafrikanischen Positionen der Fotografie schöpft zum einen aus dem Bestand der Daimler Art Collection und zum anderen aus der Kölner Galerie Seippel. Der Galerist Ralf Seippel ist seit 1997 als Kurator und Ausstellungsorganisator in Südafrika tätig, für einige Jahre sogar mit eigenen Räumen in Johannesburg. Daimler wiederum hat über 2000 bis 2010 den „Mercedes Benz-Award for South African Art & Culture“ vergeben, die zu ihrer Zeit bedeutendste Kulturförderung des Landes.

 

Die gezeigten Arbeiten spannen formal den Bogen vom Fotobericht, der Streetphotography, den Aufzeichnungen von Stadtlandschaft über das Porträt bis hin zur filmischen Performance. Inhaltlich sind die Werke aufgeladen mit politischen und sozialen Implikationen.

 

Kurator: Christian Gögger

 

Vernissage: 24. Juni 2022, 19 Uhr

Einführung: Christian Gögger

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Christoph Luger –Farbe bekennen

2022-09-10 - 2022-10-09

Christoph Luger – Farbe bekennen

Malerei 

»Die Werke von Christoph Luger changieren zwischen einer gestisch-großflächigen Malerei und einer intimen, feinen, beinahe ›kammermusikartigen‹ Zeichnung. Diese Divergenz ergibt sich aus dem heftig gesetzten Pinselstrich und dem vom Künstler gewählten Bildträger, der in der Materialität des Papiers eine gewollte Verletzlichkeit offenbart.« (E. B.)

 

Vernissage 09 September 2020, 19 Uhr

Einführung: Gerhard van der Grinten

 

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Thomas Vinson– Essai

2022-11-05 - 2022-12-04

Eröffnung: Freitag, 04.11.2022, 19 Uhr

THOMAS VINSON

Essai

 

]Die künstlerische Veränderung und Gestaltung handelsüblicher Werkmaterialien definiert die Kunst von Thomas Vinson (*1970 in Paris, lebt in Gießen und Paris). Seine Fundstücke werden so bearbeitet, gestaltet oder arrangiert, dass auf Basis ihrer Materialität etwas Neues entsteht: Der Boden einer Faltschachtel wird zum konstruktivistischen Relief; zwei parallel aufgespannte, abgenutzte Schleifbänder zum malerischen Objekt; eine mit Motoröl beschichtete Sperrholzplatte zum monochromen Bild. Das abgebrochene Stück Styropor, dafür gefertigt, passgenau ein technisches Gerät zu umschließen, steht als skulpturales Objekt auf dem Sockel. Täuschend echt stellt es mit der bröseligen Bruchstelle seine Stofflichkeit zur Schau – bei näherer Untersuchung handelt es sich dabei aber nicht um Styropor, sondern um einen Aluminiumguss.

Nur scheinbar sind die verwendeten Materialien >>Objets Trouvés<< oder <<Ready Mades<< im Sinne Marcel Duchamps, also alltägliche Gegenstände, die im Kontext einer Galerie zu Kunst werden. Vielmehr werden die Fundstücke von Thomas Vinson nach genauen formalen und ästhetischen Überlegungen manipuliert, zusammengestellt oder beschnitten. Material und Form sind schließlich als gleichwertig zu betrachten und bilden zusammengenommen eine Einheit. Das heißt, dass die individuellen Eigenschaften der stofflichen Beschaffenheit und der Oberfläche zu formdefinierenden Strukturen werden, Kanten, Stöße, Nahtstellen sowie hinzugefügte Schnitte zu gestalterischen Elementen.

Erika Wäcker-Babnik

 

Vernissage: 04. November 2022, 19 Uhr

Einführung: Dr. Susanne Liessegang

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