Ausstellungen

Hans Albrecht - Passagen

2023-01-21 - 2023-02-19

Vernissage: Freitag 20.01.2023 19:00 Uhr

 

Formal zwingende Klarheit der harmonisch wirkenden Kompositionen kennzeichnet die Werke, die im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Konkretion einzuordnen sind. Die konstruktive Zeichensprache repräsentiert sich gleichermaßen in Plastiken – in dieser Ausstellung vorrangig Wandarbeiten – Grafiken und Fotografien, die die konsequente fotomediale Ergänzung des bildhauerischen und zeichnerischen Oeuvres darstellen.

»Passagen« verweist auf die anhaltenden Variationen mit minimalistischen Elementarformen seit den 70er-Jahren. Es werden einige wenige frühe Plastiken und Grafiken vorgestellt, wobei der Schwerpunkt in der Ausstellung auf den Arbeiten der jüngeren Zeit liegt – um eine Retrospektive handelt es sich also nicht.

Das Gesamtwerk stellt eine äußerst verdichtete Reduktion komplexer Wahrnehmungsinhalte dar; die ästhetische Botschaft ist gleichwohl vieldeutig und aufladbar mit den unterschiedlichsten Interpretationen bis hin zu sinnbildhafter Ausdeutung.

 

Begrüßung: Boris Kerenski

Einführung: Werner Meyer

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gesichtslos - Frauen in der Prostitution

2023-03-25 - 2023-04-06

Vernissage: Freitag 24.03.2023 19:00 Uhr

 

Diese Ausstellung widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema: Frauen in der Prostitution. Sie sind täglich damit konfrontiert, ihre wahre Identität zu verbergen. In der Gesellschaft verstecken sie ihr Gesicht, träumen »gesichtslos« von einem anderen Leben. Ausgehend von Erfahrungsberichten betroffener Frauen zeigt die Ausstellung Schwarz-Weiß-Fotografien von Hyp Yerlikaya. Er begleitete die Frauen von Amalie zwei Jahre lang mit der Kamera. Mit dem Mittel der Inszenierung sind eindrucksvolle Bilder entstanden, die das »gesichtslose« Dasein dieser Frauen innerhalb unserer Gesellschaft widerspiegeln. Die Anonymität und der Schutz der Abgebildeten werden durch das Tragen weißer Masken gewahrt. In Ausstellungstexten kommen sie selbst zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen, Ängsten, Sorgen, aber auch Träumen und Hoffnungen. 

Eine Ausstellung der diakonischen Beratungsstelle Amalie Mannheim, konzipiert und erstellt in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Eine Initiative der Eislinger-Frauen-Aktion efa e.V. in Kooperation mit dem Kunstverein Eislingen

 

Begrüßung: Leni Breymaier MdB (Eislinger-Frauen-Aktion efa e.V.)

Einführung: Marietta Hageney (AWO Kreisverband Göppingen e.V. und SOLWODI BW e.V.)

Lesung: Barbara Schmid, Autorin, Düsseldorf

 

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Lucinda Burgess - Flow

2023-04-22 - 2023-05-21

Vernissage: Freitag 21.04.2023 19:00 Uhr

 

Lucinda Burgess (*1962 in London, UK) studierte BA Fine Art am Edinburgh College of Art (1983/4) und an der Bath Academy of Art, Corsham (1984–86) und absolvierte ein Kunstlehrerstudium an der Goldsmiths, University of London (1987) und einen MFA Fine Art (Auszeichnung) an der Bath School of Art and Design (2012–14). Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Stroud.

Lucinda Burgess wurde als Malerin ausgebildet und unterrichtete, beschäftigte sich dann aber mit orientalischer Philosophie und verbrachte einige Zeit in einem klösterlichen Umfeld. Nach einem dramatischen Wandel wurde sie eine erfolgreiche Landschaftsgestalterin. Seit 2010 widmet sie sich wieder der bildenden Kunst und arbeitet hauptsächlich dreidimensional. Ihr Hintergrund in orientalischer Philosophie und Landschaftsdesign hat zu einer Faszination für die rohen, elementaren Qualitäten von Materialien geführt und ist die Grundlage für eine bildhauerische Praxis, die die Realität des ständigen Wandels betont und die Idee einer festen Sache, eines Objekts oder einer Identität untergräbt.

 

Begrüßung: Peter Ritz

Einführung: Niklas von Bartha - London

 

www.lucindaburgess.com

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Helmut Anton Zirkelbach - Exerzitien

2023-06-17 - 2023-07-16

Vernissage: Freitag 16.06.2023 19:00 Uhr

  

 Der Name Helmut Anton Zirkelbach steht heute für Radierung und großformatige malerisch, grafische Reliefarbeit auf Holz.

Seit sich der in Schorndorf geborene Künstler mit Radierung beschäftigt, seit den frühen 1990er-Jahren, war die einzelne Zeichnung, die einzelne Radierung ihm nur in den seltensten Fällen genügend, um seine Bildideen zu transportieren. Er sucht die Mehrblättrigkeit, die Serie, sechs, neun, zwölf oder gar vierundzwanzig Blätter zu einer Abfolge geordnet. Diese Vorgehensweise zeigt sich auch in der offenen Serie »Exerzitien«, die der Künstler seit 2017 bis heute fortsetzt: Aus Strichen mit dem Cutter oder der Radiernadel angelegt, aus Linien, aus Anhäufungen und Konzentrierung von kleinen und doch tiefgeätzten Einkerbungen, aus Vergnügen am Herausbringen von Strukturen, an reiner Struktur-Strich-und Farbwirkung und mit großer Hoffnung auf das Ergebnis, soentstehen sowohl die Ätzradierungen als auch die Bildobjekte.

 

Begrüßung: Roxana Oszkiel

Einführung: Dr.Sabine Heilig

 

 

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Carolin Jörg - Lini, Linie, Linien

2023-09-16 - 2023-10-15

Vernissage: Freitag 15.09.2023 19:00 Uhr

 

Die in Augsburg lebende Künstlerin Carolin Jörg (*1977 in Offenburg) lotet das Potential der Gattung Zeichnung auf vielfältige Art und Weise aus: Befeuert von den Gesten ihrer Tuschezeichnungen entspannen sich Stickbilder, verdichten sich Papierskulpturen, füllen sich Wände in enzyklopädischer Hängung oder greifen lautmalerischen Liniennetzen aus Papierstreifen in den Raum.

»Papier, Pinsel, Tusche, Tinte – das Material, mit dem Carolin Jörg arbeitet, ist auf ein Minimum reduziert. Bewusst wählt die Künstlerin einfache Mittel, um ihr zeichnerisches Universum zu erschaffen. In ihren Arbeiten macht sie den Zufall zu ihrem Mitspieler. In dem Moment, in dem sie der Tinte Wasser hinzufügt, gibt sie die Kontrolle über das Material auf und ermöglicht das Spiel von gestischer Aktion und nicht steuerbarer Reaktion. Doch bevor der Zufall ins Spiel kommt, tariert Jörg das Verhältnis von Linie und Fläche aus und gibt den Rahmen vor, in dem die Willkür Gestalt annehmen kann.« (Simone Kimmel M.A.)

 

Begrüßung: Boris Kerenski

Einführung: Marie Luise Zielonka

 

 

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Wer war Eva Hesse? Portrait einer außergewöhnlichen Künstlerin

Donnerstag 28.09.2023 19:00 Uhr

>>Nichts in meinem Leben ist normal<< – dieses Zitat stammt von Eva Hesse (1936–1970). Sie zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Als Tochter eines jüdischen Anwalts musste sie 1938 mit ihrer Familie vor dem Naziregime aus Deutschland nach New York emigrieren. Dort studierte Eva Hesse Malerei und Architektur. Später wandte sie sich ganz der Skulptur und Objekten zu und arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Latex, Glasfaser oder Polyester.

Im Alter von nur 34 Jahren starb Eva Hesse – und hinterließ ein Gesamtwerk mit einer einzigartigen Ästhetik und voller Sensibilität.

 

Vortrag von Sylvia Mehlbeer

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Zwischen Schwarz und Weiß - Mitgliederausstellung

2023-11-11 - 2023-12-10

Vernissage: Freitag 10.11.2023 19:00 Uhr

 

Die Farben Schwarz und Weiß bilden einen starken Kontrast. Dazwischen befindet sich Grau in verschiedensten Abstufungen. Das ist die thematische Klammer der Fotografien, Grafiken, Mixed-Media-Arbeiten … innerhalb dieser Gruppenausstellung der künstlerisch tätigen Mitglieder vom Kunstverein Eislingen.

Zur Ausstellung erscheint eine Plakat-Publikation, die aufwändig von Barbra Alexy-Maschek gestaltet ist und im Rahmen der Vernissage präsentiert wird.

 

 

Begrüßung: Michael Schramm

Einführung: Christian Gögger

 

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