Danielle Zimmermann – watch me acting out

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Danielle Zimmermann – 
watch me acting out

Danielle Zimmermanns Arbeiten sind anders. Gemalt wird nicht in Öl, nicht auf Leinwand. Danielles Malgrund sind Plastiktüten und auseinandergefaltete und dann neu zusammengeklebte Kartonagen aus Supermärkten. Entsprechend dem Gedanken des Upcycling wird Müll neuen Verwendungen zugeführt. Und wenn ihr zum Beispiel auf ihren Reisen in nahe und ferne Länder interessante Kochschürzen, Weinschläuche, Tortenböden, Hologramm-Bilder oder Leuchtschilder auffallen, werden auch diese eingepackt und im Atelier zu Kunstwerken verarbeitet. Bemalt wird gerne mit Lackstiften in starken, leuchtenden Farben, aber auch diverse Drucktechniken kommen zur Anwendung. Danielles Motive sind dabei oft der Werbewelt entnommen, zeigen schöne Frauen (auch gerne mal in provozierender Pose), kommen aus Mangas oder den Social Media. Diese werden zu vielschichtigen Collagen montiert, oft verbunden mit wallenden Haarstrukturen. Dabei lässt Danielle immer wieder den materialen Untergrund durchscheinen, produziert spielerisch ironische Brüche und weitere Bedeutungsebenen.

Abbildung: Aufbegehren, Lackstifte auf Küchenschürze, 68 x 50 cm, 2017

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